"Sauer macht lustig", lautet ein altes Sprichwort,
und so lautete auch die Devise der gestrigen "Essig-
und Öl-Fete" im Marchfelderhof, zu der das ganze
Gloria-Theater-Ensemble angetanzt kam, - steht
doch dort seit Wochen der laufend ausverkaufte
Publikumshit "Essig und Öl" auf dem Spielplan.
Marchfelderhof-Küchenchef Christian Langer und
Sous-Chef Manfred Tröstner kreierten eigens ein
fashionables 5-gängiges "Essig- und Öl-Dinner",
zu dem "Balsamico-Papst" Kammersänger und Staatsopernliebling
Herwig Pecoraro eine atemberaubende Aceto-Balsamico-Parade
"auf den Laufsteg" schickte: Mit seinen 10-, 20-,
30-, ja 50-jährigen Aceto-Balsamico-Essig-Creationen,
für die gut 150 Euro pro Flasche veranschlagt
werden müssen, landete er einen durchschlagenden
kulinarischen Erfolg. Die Feinschmecker waren
von den - tröpfchenweise auf die erlesenen Speisen
applizierten Kostbarkeiten - anfangs verwundert,
dann erstaunt und schließlich hingerissen! - Zur
vollen Harmonie des Dinners steuerte auch Tulbingerkogel-Sproß
Manfred Bläuel seine ausgesuchten Mani-Olivenöl-Raritäten
bei, und - man glaubt es kaum - die Flascherln,
wohl gefüllt mit dem "flüssigen Gold", gingen
weg wie die warmen Semmeln: Gerald Pichowetz,
Jazz Gitti, Markus Mitterhuber, Sandra Högl u.u.u.
ließen sich der Reihe nach die "edlen Tröpfchen"
einpacken.