Ein Großaufgebot an KammersängerInnen sowie Stars von Burg und Josefstadt, darunter Persönlichkeiten wie Elfriede Ott, Guggi Löwinger, Lotte Ledl, Gerhard Ernst, Günther Frank, KS Prof. Ulrike Steinsky, Christa Mayrhofer-Dukor, Wilfried Scheutz und Edith Leyrer machten gestern Abend dem Geburtstagskind Prof. Herbert Prikopa anlässlich seines 80. Jubeljahres ihre Aufwartung. Neben einer rührenden und lustigen Laudatio zugleich von KS Heinz Zednik, sprach auch das Geburtstagskind in einer emotionalen Rede zu seinen Gästen, in der er sich bei all seinen Freunden und Wegbegleitern für zahlreiche schöne Momente bedankte: Ich freue mich sehr, dass so viele  meiner Freunde gekommen sind, um mit mir zu feiern. Ich möchte Euch von ganzem Herzen meinen Dank auszusprechen.“ Als Highlight inthronisierte Peter Türk, Präsident des Club dell‘ Opera di Vienna, Prof. Herbert „Happy“ Prikopa zum Ehrenpräsidenten des Clubs.

Herbert Prikopa, der erfolgreiche Dirigent, Opernsänger und Schauspieler, stand 60 Jahre lang auf den Bühnen der Welt sowie vor zig Kameras und bewies in zahlreichen Opernhäusern und Fernsehstudios sein beeindruckendes Talent und einen unermüdlichen Ehrgeiz. Seit einigen Wochen ist er leider schwer erkrankt. Trotz Abraten der Ärzte ließ er sich es jedoch nicht nehmen, direkt vom Krankenhaus in den Marchfelderhof zu fahren, um gemeinsam mit seinen Freunden und jahrelangen Wegbegleitern einen schönen Abend zu verbringen.

Der Vollblutkünstler hatte von früh auf Musik in den Adern: Schon als kleiner Knirps nahm er täglich Klavierunterricht, später auch Gesangsunterricht bei der erfolgreichen Opernsängerin und Gesangspädagogin Elisabeth Rado und besuchte nach der Matura die Musikakademie. Mit 18 Jahren wurde er der jüngster Korrepetitor beim Staatsopernballett, ein Jahr später auch an der Wiener Volksoper. Nach einem Gesangsengagement an der Wiener Kammeroper wurde er Kabarettmitglied in Gerhard Bronner „Namenlosem Ensemble“. Danach wechselte er an die Josefstadt, wo er die Bühne mit Otto Schenk, Ernst Waldbrunn, Lotte Lang, Erik Frey und Maria Andergast u.v.m. teilte. Dem jungen Fernsehpublikum war er als Moderator der Kindersendung „Auch Spaß muss sein“ im ORF in den 1980er-Jahren ein Begriff. Hier trat er als Herbert „Happy“ Prikopa auf. Multitalent Prikopa dirigierte, sang und spielte jahrzehntelang in allen bedeutenden Städten der Welt, absolvierte allein an der Volksoper tausende Auftritte in mehr als 90 Hauptpartien, wurde mit unzähligen Orden ausgezeichnet und blieb trotz allem stets bodenständig und ein geselliger Freund für viele Kollegen und Wegbegleiter.

Bei seinem gestrigen Fest hielt kein Geringerer als Kammersänger Heinz Zednik eine berührende und zugleich lustige Laudatio. Die Original Wiener Donauschrammeln spielten ihm zu Ehren ein Stück von Johann Schrammel und eine Messe, die Prof. Herbert Prikopa für Schrammelmusik komponiert hat. Prof. Happy Prikopa überraschte seine Gäste im Marchfelderhof als er selbst in die Tasten griff und Frau Prof. Marika Sobotka am Klavier begleitete. Danach gab es für Herbert Prikopa eine Geburtstagstorte sowie ein herzliches Geburtstagsständchen von all seinen Gästen. Darunter waren u.a.: Elfriede Ott, Guggi Löwinger, Günther Frank, KS Ulrike Steinsky, Gerhard Ernst, Lotte Ledl, Christa Mayrhofer-Dukor, Oscar Straus Enkelin Inge Pribil, Freddy Schwardtmann, Wilfried Scheutz, KS Rudolf Katzböck, Prof. Gerhard Track, KS Heinz Zednik, Edith Leyrer, KS Kurt Schreibmayer, Wilfried Scheutz, Gerhard Ernst, Emil Tischbein, Badens Altbürgermeister August Breininger und viele mehr.

KS Prof. Ulrike Steinsky und Prof. Peter Horak sangen dem glücklichen Jubilar ein Ständchen aus der Gräfin Mariza. Es folgte die Grand Dame des Kabaretts – Edith Leyrer – mit einer Opernparodie von Johanna von Koczian – Die Salome. Zum krönenden Abschluss wurde Prof. Herbert Happy Prikopa zum Ehrenpräsidenten des Club dell‘ Opera von Präsident Peter Türk ernannt. Happy Prikopa scherzte in seiner Dankesrede als Ehrenpräsident des Club dell‘ Opera di VIENNA im nächsten Jahr bei der Bundespräsidentenwahl nicht anzutreten.


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