Viele Vokabeln, - Attribute, - zum Teil sogar liebevoll Bezeichnungen kursieren seit Jahrzehnten über das Erfolgsrezept Marchfelderhof: "Ursprünglichkeit, - Kuriosität, - Sehenswürdigkeit die man einmal erlebt haben muss, Schlaraffenland, - Spargeleldorado Erlebnis für alle Sinne, "Gesamtkunstwerk", u. u. u...."

Dass es auch Leute geben soll, denen alles ein bissel zu viel ist, sei ehrlicherweise gern erwähnt. Wie ist das eigentlich so geworden? Wo liegen die Wurzeln des Dauerthemas Marchfelderhof? Gewissermaßen recht zufällig inmitten des berühmten Spargel und Gemüsegartens Marchfeld und der legendären Marchfeldschlösser am grünen Stadtrand Wiens gelegen, spürt man förmlich den vitalen - aktiven - innovativen Pulsschlag dieses ungewöhnlichen Hauses. Gegründert 1843 von Carl Bocek., pilgern auch heute Tag für Tag unzählige Gäste aus der ganzen Welt in den Marchfelderhof. Aber schön der Reihe nach: Anno 1258 erscheint das heutige Städtchen Deutsch-Wagram unter dem Namen "Wachrain" erstmals in einer alten Urkunde. 1278 erstand durch die Schlacht im Marchfeld die Habsburger Monarchie, die bis 1918 währte. Der Bogen schließt sich wieder im Marchfeld weil:

Die letzte Bleibe Kaiser Karls in Österreich war Schloss Eckartsau - ebenfalls im Marchfeld….. Zurück zu Wagram: Das einst kleine Angerdorf, mitten im Marchfeld, - dem so genannten "Schlachtfeld Europas", machte durch die europäischen Machtkämpfe Geschichte: Nicht zuletzt erlangte es durch den Franzosenkaiser Napoleon Bonaparte und die Schlacht bei Wagram einen bleibenden Platz in den Geschichtsbüchern. Lange vor diesen schicksalhaften Tagen waren die Vorfahren der Familie Bocek-Faltus hier ansässig und besaßen neben einem Bauernhof und einer Mühle das bürgerliche und bekannte